Stütz- und Bewegungsapparat

Eine wichtige „Säule“ unserer Gesundheit ist eine intakte Muskulatur. Funktioniert der Stütz- und Bewegungsapparat ohne Bewegungseinschränkungen und sind wir weitestgehend beschwerdefrei, genießen wir ein gutes Lebensgefühl, sind leistungsfähiger und selbstbewusster. In Ansatz ist daher eine ganzkörperliche Betrachtung sehr wichtig, denn unsere Muskeln reagieren, kontrahieren nie einzeln, vielmehr immer in Gruppen. Hinzu kommt, dass die Muskeln, die uns Beschwerden bereiten, oftmals nicht diejenigen sind die wir hauptsächlich ansprechen müssen. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um überlastete Muskeln. Diese Überlastung hat ihre Ursache. Oft schalten sich Andere in der Gruppenreaktion aus, oder reagieren vermindert. Genau diese Muskeln und Gruppen sollten wir im Training ansprechen. Daher ist es sinnvoll zu Beginn und im Verlauf einer Trainingstherapie immer eine Muskelfunktionsprüfung durchführen zu lassen, um Ansatzpunkte zu lokalisieren und anschießend ein gezieltes Kräftigungs- und Trainingsprogramm zu erstellen.
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Zyklisches Herz- Kreislauftraining

Dieses Training wird oft unterschätzt, vernachlässigt oder in Intensität und Umfang nicht effizient durchgeführt. Dabei liegt hier der General- Schlüssel zu unserer Gesundheit. Herz- und Gefäßmuskulatur haben eine „glatte“ Struktur und ihre Leistung kann mit Ausdauertraining aufbauend verbessert werden. Hinzu kommt, dass wir bei einer Trainingsbelastung von ca. 75 % der maximalen Herzfrequenz die Muskulatur optimal mit Sauerstoff versorgen. Daher sollte einem Kräftigungstraining immer ein 20- 30 minütiges Herz- Kreislauftraining vorausgehen. Weiterführend ist es ratsam 2- 3 mal wöchentlich ein 60- 90 minütiges zyklisches Ausdauertraining durchzuführen. Das führt nicht nur zur Verbesserung der kardiologischen Leistungsfähigkeit sondern verbessert gleichzeitig die Steuerung unseres vegetativen Nervensystems und führt zu Stressabbau.
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Gymnastik

Bei allen Übungen die ausgeführt werden, sollte man einfaches und leicht umgängliches Trainingsmaterial benutzen. Neben dem Vorteil, dass die Anschaffungskosten und die Lagerkapazitäten gering gehalten werden, kann die Handhabung weniger zu Überlastungen führen als mit größeren, kompakten Kräftigungsgeräten. Gelenke und Muskelbänder werden bei der Nutzung von Gewichtsgeräten stoßartig belastet. Bei der Nutzung hingegen von z. B. Gymnastikbändern, Balancekissen oder dem eigenen Körpergewicht wird die Belastung durch das persönliche Empfinden selbst gesteuert. So minimiert sich das Überlastungsrisiko erheblich.
Wesentlich für den Trainingserfolg ist ebenfalls die Belastungssteuerung selbst. Führt man die Übungen langsam und konzertiert aus, nach dem Grundsatz: „langsam in die Belastung, Belastung halten und langsam aus der Belastung“, ist auch hier das Verletzungsrisiko minimiert und der Trainingseffekt höher. Grundsätzlich gilt: je höher der Bewegungsanteil einer Übung, desto mehr Muskelgruppen werden angesprochen und trainiert.
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Achtung! Jeder Belastung sollte eine Erholungspause folgen. 1 bis 2 Regerationstage bei gleicher Beanspruchung geben der Muskulatur die Möglichkeit sich zu erholen und eine Mehrleistung aufzubauen. (Superkompensation)
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